Tag 0 – Wenn jemand eine Reise tut…

… dann kann er was erzählen.

Und genau das möchte ich hier tun. Ich möchte erzählen von der Reise die ich unternehme, von den Erfahrungen und den Begegnungen die ich habe, von den Straßen und Wegen die ich befahre. Mal werde ich berichten durch Worte, mal durch Bilder.

Das wichtigste zuerst: Ich muss die Reise nicht allein antreten, sondern freue mich eine Begleitung an meiner Seite zu haben: Einen Mit-Fahrer, einen Mit-Entdecker, einen Mit-Erleber, einen Mit-am-Steuer-Singer, einen Mit-Unterhalter, einen Mit-am-Strand-Spazierengeher und einen Mit-Schlemmer. Er hat mich auf meinem letzten Trip schon begleitet und ich freue mich dass mein Freund und Gefährte Matti wieder dabei ist und somit den Grund-Spaßfaktor des Urlaubs schonmal mindestens verdoppelt.

Nun zum Plan für diesen Trip:

Das Ziel ist simpel – Wir möchten mit dem Auto den südlichsten Punkt von Kontinentaleuropa erreichen. Dies ist die kleine Ortschaft Tarifa in Andalusien, beziehungsweise die kleine Insel „Isla de Tarifa“ die zu Fuß von Land aus erreichbar ist. Um dort hin zu kommen werden wir einmal Frankreich durchqueren und dann die Ostküste Spaniens entlangfahren bis wir am südlichsten Punkt angekommen sind, direkt bei Gibraltar. Die einfache Wegstrecke beträgt ca. 2300 Kilometer. Mehr als diesen Plan gibt es nicht – Welche Zwischenziele wir ansteuern, wo wir übernachten, was wir unterwegs entdecken – all das ist völlig offen.

Die gesamte Strecke werden wir mit meinem Elektroauto zurücklegen, das ich seit Februar fahre: Ein Tesla Model 3. Das bedeutet dass wir emissionsfrei unterwegs sein werden, an unseren regelmäßigen Ladestopps 100% Ökostrom laden und dass die Kosten für die Reise im Vergleich zu einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor deutlich geringer ausfallen werden.

Dieser Reisebericht soll auch dazu dienen aufzuzeigen wie das elektrische Reisen auf Langstrecken funktioniert, was es zu beachten gibt und auf was man sich einstellen kann.

Mein Model 3 namens Millennium Falcon

Kurz vorweg: Das ist nicht mein erster längerer Trip in diesem Auto, daher habe ich schon Erfahrungen gesammelt was das Langstreckenreisen angeht. Bei einem Tesla gibt es aber gar nicht so viel zu beachten, um ehrlich zu sein. Mehr dazu erfahrt ihr in den kommenden Tagen, vielleicht kann ja auch der eine oder andere etwas dabei lernen.

Nun freuen wir uns sehr dass es morgen losgeht, das Auto ist gepackt, der Akku ist voll und das erste Zwischenziel ist angepeilt; um 6 Uhr geht es los auf die erste Etappe.

Schön dass du hier mitliest und wir wünschen gute Unterhaltung beim weiterlesen!

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