Tag 13.2 – Wieder auf der Straße

Ab hier übernehme ich nun den Blog wieder aus meiner eigenen Sicht und starte mit dem selben Tag wie der letzte Eintrag,

Nachdem ich mich mit Matze wieder auf die Straße begeben hatte, verließen wir Oslo und fuhren in Richtung Süden, wo unser Ziel heute das schwedische Kopenhagen sein sollte. Die Straßen waren frei und angenehm zu fahren, bei einem Ladestopp verarbeiteten wir die Reste des Trips noch zu ein paar Wraps und einem Salat mit Schafskäse.

Mittagessen

Nach einer entspannten Fahrt über die schwedischen Schnellstraßen kamen wir am Abend über die Øresundsbroen, die fast 8km lange Brücke, die Malmö mit Kopenhagen verbindet. Sie ist die längste Brücke der Welt mit kombiniertem Auto- und Eisenbahnverkehr. Nach der Überquerung dieses imposanten Bauwerks während des Sonnenuntergangs suchten wir uns einen Parkplatz im Zentrum Kopenhagens, wo wir eine Ramen-Bar zum Abendessen angepeilt hatten. Beim Restaurant angekommen stellten wir allerdings schnell fest, dass das mit dem Ramen-essen dort heute schwierig werden würde, denn davor hatte sich schon eine lange Schlange gebildet. Der Ruf der hier servierten Ramen ist dermaßen gut und international bekannt, dass jeden Tag hunderte Menschen in der Schlange warten, bis sie an der Reihe sind. Es gibt nur 22 Sitzplätze und es ist nicht möglich zu reservieren.

Die Öresund-Brücke
Abendessen?

Nach dieser Erkenntnis ließen wir die Schlange hinter uns und erkundeten eine Weile die Innenstadt, schauten uns um und schlenderten am Wasser entlang, wo gerade eine Ansammlung von hölzernen Segelschiffen verschiedenster Größen lagen. Dann verschlug es uns noch zum Schloss von Kopenhagen, auf welches wir einen nächtlichen Blick erhaschten.

Bald wurde es frisch und gegen 22 Uhr kehrten wir zum Auto zurück, mit dem wir dann noch aus der Stadt hinaus fuhren und zwischen den Vororten einen kleinen Parkplatz im Wald ansteuerten. Matze baute sein Zelt im Wald nebenan auf und ich schlief im Auto.

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