Tag 13 – Zurück in die Heimat

So kehren wir also nach durchstandenen Abenteuern zurück in die Heimat. Ein letztes gemeinsames Erwachen in Oslo wird mit Müsli und Kaffee abgerundet. Alle sind im bescheidenen Airbnb etwas gerädert, aber wir haben auch eine herrlich aufregende Reise hinter uns.

David und Matze verabschieden sich früh vom Rest der Truppe. Sie nehmen den lukrativen und klimafreundlichen Landweg. Die übrigen 7 bringen das Gepäck in Bahnhofsnähe und dann wird noch einmal ein Skulpturenpark besichtigt – kein Tag ohne Kultur. Nur irgendwie haben sich unsere kulturellen Schwämme über die letzten Museumstage so vollgesogen, dass wir kaum noch aufnahmefähig sind. Umso eifriger trinken wir dafür Kaffee und essen Eis oder Kuchen. Das geht immer. So wird dieser letzte Oslotag ein feierlicher Gammeltag. Wir lungern noch ein wenig an der Oper herum, essen fürstliche Falafel-Wraps von einem freundlichen Syrer, der uns ein paar Datteln aufs Haus spendiert und schlendern am Ufer entlang. Es ist auffällig, dass ohne Matze in der Gruppe nur halb so viel Blödsinn gelabert wird. Es bleibt dem Leser überlassen, dies als positiv oder negativ einzustufen. Der Verfasser dieses Textes wahrt professionelle Neutralität.

Nun, irgendwann ist die Sanduhr unseres Osloaufenthaltes endgültig abgelaufen und lässt sich auch nicht mehr zurückdrehen. Das ist bedauerlich, aber gerecht. Wir steigen in den Zug und der Zug bringt uns zum Flughafen. Tschüss Oslo, du kantige, säuberlich gepflegte, moderne Großstadt des Nordens.

Eine besondere Zeit liegt hinter uns. Es ist ein schönes Gefühl, Teil einer so harmonischen Freundesgruppe zu sein. Über Seen zu paddeln, zu kochen, Blaubeeren und Pfifferlinge zu sammeln und fremde Inseln zu erobern, sind alles schöne Beschäftigungen. Zum Leben erwachen solche Momente aber erst, wenn man sie mit anderen teilt.

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