Der Tag beginnt wie üblich mit einem lauten Kaffeeruf von Yoa. Heute hilft löblicherweise Matze den Kaffee zuzubereiten, obwohl er sonst immer der letzte ist der aus dem Zelt kriecht. Das Frühstück läuft ganz entspannt und routiniert.
Am heutigen Tag stehen einige Kilometer an und so rudern wir früh bei strahlendem Sonnenschein los. Die Wettervorhersage hat für heute einiges an Wind angesagt, aber zunächst ist davon nichts zu merken. Das erste Ziel ist ein Spot ganz in der Nähe, welcher sehr schön ist und leider nicht von uns genutzt wurde. Weiter geht es zu einer Insel auf der sich eine Schaukel über dem Wasser befindet. Vor allem Felix und Nadine haben erheblichen Spaß an diesem einfallsreichen Spielgerät.

Danach fängt der Ernst des Lebens an und wir überqueren den ersten größeren See. Zu Beginn ist das Wasser noch sehr ruhig, aber schon nach kurzer Zeit nimmt der Wind erheblich zu. Vor allem das dreier Kanu, bestehend aus David, Matze und Finn, hat mit den Wellen stark zu kämpfen, da schon nach kurzer Zeit Wasser ins Kanu gelangt. Der zusätzliche Tiefgang ist definitiv nicht zu unterschätzen. Dank vereinten Kräften und geschickten Manövern ist aber auch diese Hürde kein Problem. Eine Kanu Leerung später kann der See überquert werden und es ist Zeit für eine Mittagspause. Wir bequemen uns auf eine Wiese und genießen die mitgebrachten Speisen.
Auf dem weiteren Weg zeigt sich die Suche nach einem Nachtlager als äußerst herausfordernd, da sich ein anderer Kanuverleih ganz in der Nähe befindet und alle verliehen Kanus dort am nächsten Tag abgegeben werden müssen.
Nach ausgedehnter Suche landen wir wieder an unserem Platz vom ersten Tag, welcher glücklicherweise frei ist.


Erschöpft schlagen wir die Zelte auf und es gibt innerhalb kurzer Zeit leckere Nudeln mit Pesto. Danach geht es an den Strand und wir spielen noch ein Quiz am Lagerfeuer, welches Tim noch auf Lager hat.
Zum Abschluss gönnen wir uns die letzten beiden Biere aus dem Vorrat. Das Arctic Beer, welches freundlicherweise von David zur Verfügung gestellt wird, kommt bei allen gut an und ist sehr süffig.
Danach ebt der Abend langsam ab und ein weiterer Kanu Tag ist erfolgreich gemeistert.


