Der Tag startet mit einem leckeren Frühstück in einem kleinen, unscheinbaren Café. Frisch gestärkt geht es für die Vierergruppe weiter zum allseits heiß ersehnten Marinemuseum Maritiman, einer beeindruckenden Sammlung von Schiffen direkt in der Nordsee. Warum allseits heiß ersehnt? Dieser Teil des Satzes ist frei erfunden, es bleibt dem aufmerksamen Leser überlassen, sich diesbezüglich ein Bild zu machen.
Nachdem die Eintrittskarten vor Ort online mit einer Ersparnis von rund 80 Cent pro Ticket gekauft sind, beginnt das Abenteuer. Circa fünf Minuten später stößt auch David zu uns. Hauptaugenmerk des Besuchs liegt auf einem nahezu vollständig begehbaren U-Boot.

Die HSwMS Nordkaparen, die von 1962 bis 1988 in Dienst ist, bietet Platz für eine Crew von 37 Personen. Sie fährt unter Wasser mit bis zu 16 Knoten (ca. 30 km/h) und über Wasser mit 12 Knoten (ca. 22 km/h). Ausgestattet ist das U-Boot mit vier Torpedorohren und kann bis zu einer Tiefe von 150 Metern tauchen. Besonders interessant ist der Revolver-Lademechanismus für die Torpedos.




Nach dem Besuch des Museums geht es weiter auf Entdeckungstour: Wir finden zufällig einen gemütlichen Laden, der Burritos anbietet. Auch wenn die vegetarischen Burritos für einzelne besonders scharf sind, ziehen wir gestärkt weiter. Als netter Nebeneffekt entgehen wir während unseres Aufenthaltes einem Platzregen.
Mit der Bahn und einer kurzen Fährfahrt erreichen wir eine der Schären-Inseln. Wir entdecken die ersten Pfifferlinge, Felix klettert begeistert auf ein Holz-Ding, und Tim packt, unter Neid aller, bei einer kurzen Pause seinen Campingstuhl aus.



Wir schlendern durch die Gegend, begegnen ein paar Schafen und gönnen uns einen Kaffee und Snacks in einem weiteren kleinen Café. Mit einer letzten Fährfahrt zum Festland neigt sich der Tag dem Ende zu. Abends finden wir noch eine köstliche Pizzeria, verabschieden David und laufen planlos durch die Straßen. Dabei stoßen wir auch auf Nadines „Piraten-Schiff“ – ein großes Segelschiff, das als Attraktion dient. Aber auch das „Espre so House“ (das „s“ des Leuchtschilds ist kaputt) von Felix sorgt noch für spät abendliche Unterhaltung.

