Heute war ein guter Tag.
Zu den technischen Problemen sag ich jetzt mal nur dass wir eine langfristige Lösung dafür gefunden haben die uns locker durch die nächsten Tage bringen wird.
Ansonsten begann der Tag mit folgendem Ausblick:

Das motiviert einen ja schonmal mit einem guten Gefühl in den Tag zu starten.
Nach dem Frühstück gab es erstmal den obligatorischen Tankstellen-Stop zum Tanken, Toilettengang, Wasserflaschen auffüllen & Frühstücksgeschirr spülen.

Danach sind wir dann losgezogen mit dem Ziel Abends in der Nähe des Eibsees zu landen. Wir entschlossen uns einen kleinen Umweg zu fahren und die mit 160km etwas längere Route zu nehmen, die uns dafür über die Silvretta-Hochalpenstrasse führte.



Nachdem wir den Pass mit seinen 32 Kehren hinaufgefahren waren und auf einer Alm eine Mittagspause gemacht hatten, lagen noch etwa 100km vor uns. Diese führten uns über Landstraßen durch kleine Dörfer und es war herrlich zu fahren und den Ausblick zu genießen. Die Temperatur war sehr angenehm, die Straßen waren weitestgehend ruhig und wir konnten mit entspannten und sicheren 50-60 km/h Reistempo durch die Alpen fahren.
Unser Ziel war letztendlich ein kleines Freibad mit direktem Blick auf die Zugspitze, in dem wir uns bis zur Schließung noch etwa eineinhalb Stunden entspannen konnten und den Dreck und Schweiß der letzten beiden Tage loswurden. Die Dusche war zwar eiskalt, aber man kann ja nicht alles haben.
Nach einer kurzen Besprechung waren wir uns einig dass wir uns in der Nähe wieder ein schönes Fleckchen suchen möchten um unser Zelt aufzuschlagen und wir machten uns auf die Suche. Wir fuhren ein Stück einen Radweg entlang der als „Gesperrt wegen Naturschäden“ angezeigt wurde und kamen nach kurzer Strecke an einen Wasserfall den wir erstmal näher begutachteten.



Hier fanden wir auch heraus dass dieser Wasserfall der Grund für die Sperrung des Radwegs war und zwar weil dieser einen guten Teil des Weges weggespült hatte.
Um weiterzukommen überbrückten wir die schlimmste Stelle mit einem Teil eines umgestürzten Zaunes und fuhren vorsichtig darüber.
Ein paar hundert Meter weiter fanden wir dann auch den perfekten Schlafplatz – ein ruhiges, ebenes Stück Wald durch das ein malerischer Bergbach fließt. Dort schmissen wir den Kocher an und schlugen unser Zelt auf. Fürs spülen ist es natürlich überaus praktisch einen Bach zur Verfügung zu haben der sauberes Wasser führt.


Mal sehen wohin es uns morgen verschlägt.
Soundtrack des Tages, perfekt on the road:
