Tag 0 – Die Vorgeschichte

Jede Reise beginnt irgendwo. Diese Reise hat ihren Anfang nicht zu Hause, sondern bereits ca. 500km südlich davon. Als wir vor einigen Monaten die Idee hatten einen gemeinsamen Trip anzutreten und sich langsam herausstellte dass es in den südöstlichen Bereich Europas gehen wird, wussten wir beide noch nicht, dass es auch eine kleine logistische Herausforderung werden wird. Sowohl Dennis als auch ich befinden sich getrennt voneinander bereits seit einer Woche in Italien im Urlaub. Wir haben so vorgeplant dass wir uns hier an einem Punkt treffen um dann unseren gemeinsamen Roadtrip antreten zu können. Konkret bedeutet das, dass wir bereits alles im Gepäck haben, was wir für die einwöchige Tour benötigen und nicht vor Ort besorgen können und dass die grobe Reiseroute steht. Im Vorfeld habe ich mich natürlich eingelesen in die länderspezifischen Gegebenheiten bezüglich Straßenverkehrsregeln, Vorschriften und Straßenzuständen und Reisetipps eingeholt. An dieser Stelle auch einen dicken Dank an Mieke und Yoa, die mir vor Reiseantritt noch einen Balkan-Reiseführer geschenkt haben, den ich die letzten Tage noch studieren konnte und der den Trip sicher noch um das eine oder andere Schmankerl bereichern wird.

Und ein weiterer – nicht zu verachtender – Punkt wenn man mit einem Elektroauto auf Langstrecke unterwegs ist, ist natürlich die Verfügbarkeit von Ladeinfrastruktur und die möglichen Probleme damit. Das wird auf dieser Reise auch ein Knackpunkt werden, denn je südlicher oder östlicher man kommt, desto rarer wird die vorhandene öffentliche Infrastruktur und desto unzuverlässiger werden die Informationen dazu. Ich habe diverse Onlineportale durchforstet und alle Informationen zusammengetragen die ich gefunden habe, und ich denke ich habe einen ordentlichen Überblick über die Optionen, die uns auf der Route zur Verfügung stehen. Als E-Auto Fahrer gilt aber auf jeden Fall die Regel: Wo’s Strom gibt, kann ich auch laden – und das beruhigt.

Ansonsten haben wir beide einen internationalen Führerschein beantragt und ich habe für den Tesla einen internationalen Fahrzeugschein besorgt, um auch außerhalb der EU Schwierigkeiten vorzubeugen. Außerdem sind die Fährtickets zur Überfahrt von Italien nach Albanien seit einigen Monaten bereits gebucht, um einen sicheren Platz auf der Fähre zu bekommen.

Jetzt bleibt eigentlich nur noch zu sagen dass wir beide uns auf einen schönen Trip freuen und gespannt sind, was uns erwartet. Wir hoffen dass ihr Freude daran habt, unsere Erlebnisse hier mitzuverfolgen und wünschen euch viel Spaß beim Lesen.

Dennis & David

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