Tag Zwanzig ¦ Schweden – Göteborg

Heute schliefen wir gemütlich bis 9 Uhr aus und nach dem Frühstück im Wald verließen wir den malerischen Ort wieder, um die letzten Kilometer noch hinter uns zu bringen. Auf dem Weg machten wir an einer Raststätte halt und fanden im innenliegenden Supermarkt eine riesige Auswahl aus Süßigkeiten, die man sich selbst zusammenstellen konnte und dann nach Gewicht bezahlt. Solche Theken gibt es hier in jedem Supermarkt, aber das war die größte Auswahl, die wir bisher gesehen hatten. Also packten wir uns jeder eine kleine Tüte ein bevor wir weiter fuhren.

Der süße Himmel

Gegen 12 Uhr kamen wir in Göteborg an, wo wir nochmal an einem Supercharger luden und uns dabei etwas kochten. Nach dem Essen besorgten wir im nebenstehenden Supermarkt noch ein paar Dinge und fuhren dann Richtung Innenstadt, wo wir auf einem kostenfreien Parkplatz parkten und dann ca. 20 Minuten in die Altstadt liefen. Auf der Fahrt zum Parkplatz überholten wir auf der Stadtautobahn eine S-Bahn, die sich irgendwie dorthin verirrt hatte, wenn auch nicht ganz aus eigener Kraft.

Das nennt man dann wohl eine Straßenbahn

Heute regnete es leicht, aber es war gut aushaltbar und so erkundeten wir die Stadt mit ihren großen Einkaufszentren und der Fußgängerzone. Wir setzten uns in ein Café, tranken einen Cappuccino und aßen eine der berühmten schwedischen Zimtschnecken. Dann gings noch in die Saluhallen, eine große Markthalle in der es viele Verkaufsstände mit frischem Fleisch, Käse, Backwaren und allerlei sonstigem gab. Dort suchte Dennis verzweifelt nach einem Lachsbrötchen, fand aber keines. Als auch das Durchsuchen von mehreren Läden und Cafés keinen Erfolg brachte, aber das Begehren nach dem Salm nicht abebbte, griffen wir zu drastischen Maßnahmen. Dennis kaufte im örtlichen Lidl ein Mini-Baguette und eine Packung Lachs und kredenzte sich damit kurzerhand sein eigenes Lachsbrötchen.

Göteborg

Nach der Stillung dieses Bedürfnisses machten wir uns auf den Rückweg zum Auto. Auf dem Weg dorthin fing es an immer stärker zu regnen und wir waren froh, als wir wieder im Trockenen waren. Wir suchten einen Stellplatz auf Park4Night aus und stehen jetzt etwa 15 Minuten außerhalb der Stadt in einem Vorort auf einem Parkplatz. Neben uns ist eine Art Fußballplatz, ein See und ganz viel Wald, so wie überall in Schweden. Tatsächlich steht heute kein deutscher Van neben uns. Fühlt sich fast komisch an.

(Kurz nach dem Verfassen dieser Zeilen rollte ein VW T2 mit Hamburger Kennzeichen neben uns an, also ist alles wieder in bester Ordnung.)

Morgen ist unser letzter gemeinsamer Tag auf dieser Reise und wir sind gespannt, was der so bringt.

Bis dahin.

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