Tag 6 – Tavel

Da wir an unserem Schlafplatz kein Internet hatten, habe ich den Blog von gestern noch nachgereicht, siehe unten. Als wir heute morgen aufwachten fing es gerade an zu regnen, deshalb beschlossen wir direkt loszufahren und das Frühstück am ersten Supercharger einzunehmen.

Unser Schlafplatz in dieser Nacht

Gesagt, getan – der erste Stop war in Murcia, von dem wir noch etwa eine halbe Stunde entfernt waren. Dort haben wir auf der Hinfahrt schon einmal geladen, das ist an dem riesigen Einkaufszentrum. Da heute Sonntag ist hat das natürlich komplett geschlossen, aber das war für uns egal. Gefrühstückt und vollgeladen fuhren wir weiter nach Valencia, dann nach L’Aldea und anschließend nach Barcelona. Irgendwo zwischendrin machten wir eine Pause an einem Rastplatz an dem wir duschen konnten, damit wir wieder zivilisiert aussehen und wie Menschen riechen.

On the road

Frisch und fröhlich kamen wir gegen Abend in Girona an, holten uns ein paar Burritos in der Innenstadt und fuhren an den Supercharger um sie dort zu verspeisen. Was hier so beiläufig klingt, war in Wirklichkeit ein interessantes Unterfangen: Girona ist eine uralte Stadt mit entsprechendem Layout und entsprechender Strassenfühung. Und so standen wir plötzlich vor engen Gassen und haarsträubenden Kurven und das ganze auch noch an den steilsten Straßen die ich je gefahren bin. An dieser Stelle war ich froh am Steuer eines Elektroautos zu sitzen, mit dem man das Gaspedal so fein dosieren kann und natürlich keine Kupplung hat. So kamen wir auch durch die engsten und steilsten Stellen ohne Beulen gut durch.

Enge, steile Gassen in Girona

Nach diesem Exkurs und der Verköstigung der Burritos überlegten wir uns wie wir weiter vorgehen und entschieden uns noch über die französische Grenze zu fahren und dann weiterzusehen. Die Grenze passierten wir ohne jegliche Kontrolle und legten nochmals über 200 Kilometer in Frankreich zurück, bis wir am Supercharger in Nimes ankamen um ein letztes Mal für heute zu laden.

Nächtlicher Supercharger- Besuch

Anschließend hatten wir noch etwa 50 Kilometer vor uns bis zu unserem Schlafplatz im Grünen, der befindet sich ganz in der Nähe des kleinen französischen Örtchens Tavel. Da freuen wir uns schon drauf das morgen bei Tag betrachten zu können, denn auch im Dunkeln sah das schon nett aus. Am Schlafplatz angekommen war es fast 2 Uhr und damit Zeit sich direkt schlafen zu legen. Heute haben wir über 1000 Kilometer Strecke zurückgelegt und morgen liegen noch etwa 850 Kilometer vor uns bis wir wieder zu Hause sind.

Track of the day:

Auf der Fahrt entdeckt

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