Tag 11 – Hallo Oslo

Unser erster vollständiger Tag in Oslo startet mit einem prächtigen Frühstück bestehend aus Burger mit Ei, Avocado, karamellisierten Zwiebeln und Bacon, geplant und mit Unterstützung durchgeführt von Chef Finn.

Während der Tagesplanung bilden sich drei Gruppen: Schlendertruppe Tim und Nadine, Moderne Kunst mit David, Yoa, Mieke und Gruppe Fram, bestehend aus Finn, Felix, Matze und Julian.

Vollständig gesättigt ziehen die Gruppen in alle Himmelsrichtungen Oslos los um die Stadt zu erkunden. Wir, die Gruppe Fram, fahren mit der Buslinie 30 auf die Halbinsel Bogdøy um uns das Fram-Museum genauer anzuschauen, welches unter anderem ein norwegischen Polarschiff, das in den Jahren von 1893–1912 genutzt wurde, beherbergt.

Mit glühenden Synapsen verlassen wir das didaktisch anspruchsvolle Museum und begeben uns als letzte zum Fika-Treffpunkt in einem kleinen Café. Gestärkt geht es weiter und alle außer der Schlendertruppe, die sich zu diesem Zeitpunkt schon bestens in der Gegend auskennt, schauen sich auf dem Operngebäude etwas um.

Anschließend geht es weiter in die Bibliothek, die auch als eine Art Technologiezentrum fungiert. Dort befinden sich neben Büchern und Filmen auch allerhand Gerätschaften, darunter zum Beispiel 3D-Drucker, Lasercutter, Nähmaschinen, Soundstudios, Workstations für Grafikdesign und so weiter. Sehr beeindruckend!

Weiter geht’s in eine Mall, durch Shops für Küchenzubehör und am Ende auch Kosmetik bei der Yoa auch seinen neuen Lieblingsglitzer-Lidschatten direkt ausprobiert. Der Tag neigt sich dem Ende zu und wir besuchen eine Pizzeria, die alle voll überzeugt! Matze rundet beim Bezahlen für alle, verwirrt durch den Umrechnungskurs, großzügig um 9 NOK auf 2650 NOK auf… etwa 50 Euro-Cent. Wir erklären der Bedienung den Fauxpas, und dass wir sehr zufrieden waren. Mit großem Gelächter verlassen wir die Pizzeria und spazieren bei Dunkelheit in unser Appartement.

Yoa und Julian haben an diesem Tag auch noch ein neues Gedicht auswendig gelernt, welches sie hier gerne mit der Leserschaft teilen möchten:

Bin schwarz, aus Holz und stets verschlossen,
seitdem mit Steinen sie mich beschossen.
In mir ruh’n tausend trübe Linsen,
seitdem mein Haupt ging in die Binsen.
Dagegen helfen keine Pillen:
Ich bin ein Schrank voll ungeputzter Brillen.
Danzelot von Silbendrechsler

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