Nachtrag – Zahlen, Daten, Fakten

So, ich hab mal meine Excel-Tabelle ausgewertet und trage hier ein paar Fakten zusammen, ich finds spannend – ihr vielleicht nicht – mir egal 😛

Erstmal ne Hübsche Grafik:

Wir waren insgesamt 159 Stunden unterwegs, davon sind wir 57 Stunden und 6 Minuten gefahren und haben 17 Stunden und 45 Minuten geladen. Dabei eingerechnet sind die Ladezeiten die deutlich länger als nötig ausfielen weil wir gemütlich Abendessen gekocht haben oder eine Folge Netflix geschaut haben oder mal einen längeren „Ladespaziergang“ gemacht haben.

Die Gesamtstrecke belief sich auf 5170 Kilometer, die wir in 7 Tagen gefahren sind – also im Schnitt 739 km pro Tag. Diese sind natürlich nicht gleichmäßig verteilt, sondern auf die ersten beiden Tage fallen 1737 Kilometer und auf die letzten beiden Tage 1954 Kilometer. Dafür sind wir am Zielort einen Tag fast gar nicht gefahren.

Wir hatten insgesamt 28 Ladevorgänge, davon 27 am Supercharger und einen am Destination-Charger. Auf der Hinreise waren es 12 Ladepausen, auf der Rückreise dann 15. Insgesamt wurden dabei 825 kWh geladen und wir hatten einen Durchschnittsverbrauch von 16,2 kWh pro 100 km.

Daraus resultierend haben wir kumulativ 285,25€ fürs Aufladen bezahlt, was Kosten von 5,52€ pro 100 km ergibt. Das wären also aktuell 3,8l Benzin oder 4,3l Diesel. Wir sind jeweils so schnell gefahren wie legalerweise möglich, also in Frankreich 130 und in Spanien 120.

Ein anderer Kostenpunkt war die Autobahn-Maut, die insgesamt 220,40€ betrug. Davon entfallen 144,40€ auf Frankreich und 76€ auf Spanien.

Insgesamt sind wir mit dem Ergebnis sehr happy und hatten einen tollen Trip. Ich fand es spannend zu sehen dass der Verbrauch bei ordentlichem Wetter bei 120 km/h deutlich unter 16 kWh/100 km liegen kann, das schaffen sonst nur Kleinwagen. Da bemerkt man dass Tesla immer noch die Nase vorn hat im Technologiemarkt und enorm sparsame Antriebe baut.

Das Auto hat sich echt gut geschlagen während des Trips, es gab keine Probleme außer dass der Bordcomputer zweimal abgestürzt ist. Dafür hat er irgendwann in Spanien ein Softwareupdate installiert das die Funktionalität des automatischen Scheibenwischers verbessert und nun werden Tiere im Display eingeblendet, wenn sie auf der Fahrbahn stehen. Nett!

Mittlerweile haben wir uns auch getroffen das Auto wieder zu putzen, wir haben es gemeinsam dreckig gemacht also machen wir es auch gemeinsam sauber.

Zusammenfassend kann ich nur sagen dass dies definitiv nicht der letzte längere Trip mit diesem Auto gewesen sein wird und mir das Langstreckenreisen damit echt gut gefällt. Beim nächsten Trip möchten wir uns aber mehr Zeit lassen und weniger Kilometer pro Tag fahren bzw. so planen dass wir am Zielort mehr Zeit verbringen können.

Also – wir lesen uns hier bestimmt früher oder später irgendwann wieder!

So long,

Matti & David

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