Nachtrag – Zahlen, Daten, Fakten

Hier kommt nun also der Eintrag mit ein paar erweiterten Informationen und Zahlen – zu Anfang eine kleine Grafik:

Als wir zu Hause auf den Hof gefahren sind, hatte der Kilometerzähler exakt 3500km auf der Uhr, man bedenke allerdings dass wir als Ausgangspunkt ja Trient in Italien hatten. Wenn man die Strecke von zu Hause mitzählen würde, wären es knapp über 4000km Gesamtstrecke.

Wir haben unterwegs 612 kWh geladen, davon 558 kWh am Supercharger und 54 kWh an anderen Ladestationen. Die Gesamtkosten für alle Ladevorgänge belaufen sich auf 326,46€, daraus resultiert sich ein Schnitt der Stromkosten von 9,33€/100km. In diesem Gesamtstromverbraucht eingerechnet sind auch 77kWh die wir verbraucht haben während das Auto stillstand, hauptsächlich zur Kühlung des Innenraums während des Schlafens. Der durchschnittliche Verbrauch während der Fahrt betrug 15,2 kWh/100km, inkl. der Verbräuche im Stand sind es 17,2 kWh/100km.

Die Mautkosten teilen sich auf in 18,40€ für 2x 10-Tages-Vignetten in Österreich, 71,58€ in Italien, 35,09€ in Kroatien und eine Vignette für Slowenien für 15,00€. Außerdem hatten wir in Albanien einen kurten Autobahn-Abschnitt auf unserer Rückreise vom Kosovo, bei dem wir 5€ bezahlt haben. Und dann war da noch die Tunnelmaut vor dem Lake Komani Ferry Terminal, die uns ganze Zwei Euro gekostet hat.

Als Fazit lässt sich sonst nur sagen dass das Auto seinen Job mal wieder sehr gut gemacht hat und uns sicher und komfortabel überall hinbrachte. Die Situation mit der Ladeinfrastruktur war doch besser als gedacht, da die Länder in denen wir unterwegs waren auch ziemlich klein sind und man schon viel rumkommt ohne viele Kilometer zu fahren.

Dennis und ich haben den Trip sehr genossen, hatten viel Spaß zusammen und konnten Eindrücke von einem für uns beide neuen Eck Europas sammeln. Wir haben die Landschaft genossen, haben es uns kulinarisch gut gehen lassen und hatten Zeit uns über alle möglichen Themen zu unterhalten, was ich an Roadtrips immer besonders schätze. An dieser Stelle ein dickes Danke an Dennis, der sich so dermaßen auf meiner Wellenlänge befindet, dass es eine wahre Freude ist. Mal sehen wo es uns als nächstes hin verschlägt! Cheers, Dennis & David PS: Anbei noch eine kleine Kuriositätensammlung, was einem alles auf so einer Reise begegnet

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