Am heutigen Tag genossen wir mal wieder einen Kaffee und ein Müsli zum Frühstück, bevor wir abermals einen Supermarkt aufsuchten, um dort die sanitären Einrichtungen zu benutzen. Es sei hier einmal lobend zu erwähnen, dass die Supermärkte hier alle mit einer Kundentoilette ausgestattet sind, die man jederzeit benutzen kann. Dies ist auf einem Roadtrip sehr praktisch, denn einen Supermarkt findet man eigentlich überall und hier haben die meisten von 7 bis 22 Uhr geöffnet. Wenn man nach einer Toilette fragt wird man meist ins Lager geführt in irgendeinen Hinterraum und dort befindet sich dann die Toilette. Dort hat man seine Ruhe und kann auch mal das dreckige Kochgeschirr abwaschen oder sich die Haare waschen, wenn man die passende Ausrüstung im Rucksack mitführt.
Nach diesem morgendlichen Boxenstopp wollten wir Kilometer machen und fuhren die E45 in Richtung Süden entlang. Nach zwei Ladepausen und über 400 Kilometern Fahrt kamen wir an einem Lidl vorbei, wo wir selbstverständlich halten mussten. Die vertrauten Produkte und endlich wieder normalen Preise fühlten sich fast an wie zu Hause und endlich gab es wieder Wasser in 1,5 Liter Flaschen. In ganz Norwegen und im nördlichen Schweden gibt es Wasser nur zu hohen Preisen in großen 5 Liter Flaschen, da freuten wir uns über die Sixpacks Saskia-Wasser. Als Alternative haben wir auch einen 10 Liter Wassersack dabei, den wir mit Trinkwasser gefüllt mitführen. Den benutzen wir hauptsächlich zum abspülen und zum Haare waschen, haben aber auch schon unsere Trinkflaschen daran gefüllt.


Gegen 18 Uhr kamen wir an unserem Schlafplatz an einem kleinen Angelsee an, der schön friedlich war und ich umrundete den See einmal zu Fuß, während Dennis sich noch etwas zu Essen kochte. Das gestaltete sich als abenteuerlicher als gedacht, denn es gab nach etwa der Hälfte der Strecke keinen richtigen Weg mehr und ich musste mich durch den dichten schwedischen Wald kämpfen.



Den Abend schlossen wir dann mal wieder mit einer Folge Breaking Bad im Auto ab, bevor wir uns schlafen legten.

Morgen früh werden wir ein wenig Axtwerfen und danach weiter Richtung Süden die Küste entlang ziehen.
Bis dahin.
