Der heutige Tag begann wie gestern im Regen. Also packten wir Dennis‘ nasses Zelt ein, kochten einen Kaffee mit dem letzten verbleibenden Kaffeepulver und fuhren los weiter die Inselkette hinunter. Wir hielten immer wieder mal an, stiegen kurz aus und machten ein paar Bilder. Die Landschaft hier ist wirklich sehr schön anzusehen, auch bei Regen. Hier gibt es auch einige Sandstrände, an denen wir heute Surfer sahen, denn der Wellengang war durch den Wind ziemlich stark.


Das erste Zwischenziel war dann der Supercharger in Reine, eine der südlichsten Ortschaften der Lofoten. Da der Lader auf einem kostenpflichtigen Parkplatz stand, hielten wir uns dort nicht allzu lange auf und fuhren bald weiter. Südlich von Reine ging es dann über ein paar auf Fels gebaute Brücken, die aus dem Wasser ragen, weiter bis nach Å, der Ortschaft mit dem kürzestmöglichen Namen. Dort parkten wir und liefen einen kleinen Pfad entlang bis zu einem Aussichtspunkt. Auf dieser Felsspitze blies einem ordentlich der Wind um die Ohren, für heute gab es sogar eine amtliche Windwarnung. Regen war zum Glück keiner mehr vorhanden, aber wir konnten ein Stück entfernt sehen, dass wieder eine Regenfront auf uns zukam.


Nach dem wir noch eine Weile die Wellen beobachtet hatten, die sich gegen die kahlen Felsen der Küste warfen, zogen wir wieder ab und fuhren ein Stück die Küste rauf bis wir einen Parkplatz für die Nacht fanden. Dort machten wir uns noch eine Dose Ravioli warm, die wir mangels Dosenöffner mit dem Taschenmesser öffneten.



Das Auto steht heute neben einem Trockengerüst für Stockfisch, das so aussieht als wäre es schon sein langer Zeit nicht mehr mehr benutzt worden. Dennis hat sein Zelt auf einer vorgelagerten Landzunge direkt am Meer aufgestellt, die sich ganz in der Nähe befindet. Gegen Mitternacht haben wir noch einen kurzen Spaziergang gemacht und die frische Nachtluft zwischen den Regenschauern genossen.


Morgen früh wollen wir die Fähre ans Festland ab Moskenes nehmen.
Bis dahin.
