Nachdem wir heute erwacht waren räumten wir unser Auto in den Fahrmodus um und fuhren noch einmal in die Ortschaft, wo wir uns im Supermarkt mit einem Frühstück eindeckten und erfuhren dabei nach dem gestrigen Bier-Faux-Pas noch eine weitere Besonderheit: Anscheinend gibt hier es keinen trinkfertigen Kaffee zu kaufen, weder gekühlt noch in seiner heißen Form. Zur Rettung schritt mal wieder der Busbahnhof, dort stand im Aussenbereich ein Kaffeeautomat, an dem wir uns einen Cappuccino zogen.

Danach fuhren wir ab und brachten die gemütliche Strecke nach Riga mit einem weiteren Ladestopp hinter uns. Einmal mussten wir einer Straßensperre ausweichen, was uns mal wieder auf abenteuerliche Nebenstraßen führte, aber letzen Endes kamen wir gut in Riga an.

Dort trafen wir uns mit Marco, einem Kieselmann-Kollegen, der sich gerade auf einer Radreise befindet und auch heute erst hier ankam. Er ist gerade in sein Hotel eingecheckt und wir nutzen die Gelegenheit um bei ihm zu duschen. Gemeinsam erkunden wir die Altstadt und kehren ein auf ein gutes Essen und trinken ein, zwei Bier. Wir stellen fest, dass es eine Stadt immer ungemein aufwertet, wenn sie sich an einem Fluss befindet, und wünschen uns einen solchen auch für Knittlingen.




So verging die Zeit schnell und Abends trennen sich unsere Wege für die Nacht, Dennis und ich fuhren zu unserem Schlafplatz auf der Insel, die in Riga liegt. Der Weg hierhin ist mal wieder spannend und führte über unbefestigte, sandige Wege ins Gebüsch. Somit haben wir einen Schlafplatz am Wasser, im Sand, auf einer Insel, in der Hauptstadt Lettlands. Verrückt.
Morgen früh treffen wir uns nochmal mit Marco und wollen auf den großen Markt in der Stadt.
Bis dahin.


